Unsere Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen sahen im Rahmen der SchulKinoWochen am 29.01.2026 einen Film über Marie Curie. Er zeigt sie als Pionierin der Radioaktivitätsforschung und die Folgen ihrer Entdeckungen – von moderner Medizin über Kernkraft als Energiequelle bis zu ihrer Nutzung als Waffe. Zugleich wird deutlich: Forschung ist menschlich, emotional und konfliktreich.
Vorbereitung im Unterricht
Wir haben Curies Biografie und zentrale Stationen im Vorfeld erarbeitet; ihre Entdeckungen Radium und Polonium veränderten die Welt. Mithilfe dieses Hintergrundwissens entstanden die Plakate auf den Fotos.
Zentrale Themen des Films
- Rolle der Frau in der Wissenschaft: Durchsetzung trotz Widerständen; Nobelpreise 1903 (Physik) und 1911 (Chemie)
- Medizinische Bedeutung: Grundlage moderner Diagnose- und Krebsbehandlungen
- Familie und Beruf: Vereinbarkeit von Forschung und Muttersein
- Gesellschaftliche Erwartungen: Debatte um Paul Langevin macht doppelte Standards sichtbar
- Forschungsethik und Verantwortung: Risiken der Strahlung, verantwortungsvolle Nutzung – auch im Licht von Hiroshima und Tschernobyl
Nachbereitung und Eindruck
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv (u. a. realistisch, spannend, informativ). Eine Rückfrage war beispielsweise: „Wie wusste Curie vom Radium im Uranerz ‚Pechblende‘?“ Kurz: Sie zerlegte das Erz mithilfe chemischer Trennverfahren, maß die Radioaktivität der Bestandteile – langwierig und mühsam – und entdeckte Radium und Polonium.
Wir danken den Organisatorinnen und Organisatoren der SchulKinoWochen NRW sowie dem Cineplex Kino Warburg für dieses schöne Bildungserlebnis.
Fabian Krug

