Unter dieser Überschrift fand für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen vom 2. bis zum 5. Februar 2026 die Gender-Themenwoche statt. In dieser besonderen Projektwoche setzten sie sich intensiv mit den Herausforderungen der Pubertät, Fragen der eigenen Identität sowie mit gesellschaftlichen Rollenbildern auseinander. Ziel war es, für einengende Geschlechterrollenklischees zu sensibilisieren und neue Perspektiven für die eigene Entwicklung zu eröffnen.
Abwechslungsreiche Workshops, die von externen Fachkräften geleitet wurden, boten den Jugendlichen Raum zum Nachdenken, Diskutieren und Ausprobieren.
Ein Selbstbehauptungskurs unter dem Titel „Respekt! Meine Grenzen, meine Regeln. Stark sein auf deine Art“, stellte die Wahrnehmung eigener Gefühle und Bedürfnisse, das klare Setzen von Grenzen sowie selbstbewusstes Handeln in herausfordernden Situationen in den Mittelpunkt. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und Handlungsmöglichkeiten bei Bedrohungen zu erkennen, waren Aspekte in diesem Themenfeld, das von Krav Maga Trainer Tobias Flore angeleitet wurde.
Check it! Liebe Sex, Respekt – dein Weg zu Wissen und Verantwortung in Sachen Sex. Dieser Workshop wurde von Mitarbeiterinnen der AWO, Bad Driburg, Kreisverband Höxter moderiert.
Posten oder Posen? Zeig dich aber bleib du selbst – der Workshop der Medienscouts unter der Leitung von Laura Bolduan nimmt Geschlechterrollen und Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken in den Blick und greift die Frage auf, was Posts, Likes und Follower mit uns machen. Es geht nicht nur um Inszenierung und Erwartungen, sondern auch um einen kritischen Umgang mit Informationen und das Erkennen von Fake News.
Der Workshop „Ich bin nicht dein Klischee“ thematisierte gesellschaftliche Erwartungshaltungen an Jungen und Mädchen, problematisierte deren einschränkende Auswirkungen und rief zum Einstehen für eigene Überzeugungen auf. Moderiert wurde dieser Workshop durch Hanna Flotho vom SkF, Warburg und deren Kollegin.
Die Projektwoche wird finanziell durch den Verein der Ehemaligen und Förderer des Gymnasium Marianum unterstützt.
Olivia Lücke, Projektleiterin
