In der Woche vom 8. bis 12. Juni 2026 haben drei Klassen des Jahrgangs 7 das Hofgut Bustedt bei Hiddenhausen besucht. Diese Exkursion findet im Jahrgang 7 zur Abdeckung der Unterrichtsinhalte Ökologie statt.
In zwei Gruppen, d.h. einmal die 7a und die 7c, und im zweiten Teil der Woche die 7b, haben die Kinder über drei spannende Tage intensiv praktische Erfahrungen in den Kursen gesammelt, die sich mit Teich-, Gehölz- und Strauchlebensräumen sowie Amphibien beschäftigen. Die Exkursion stand unter der organisatorischen Federführung der LehrveranstalterInnen des Hofguts, die vor Ort für die fachliche Begleitung sorgten.
Direkt nach der Ankunft mit dem Bus mussten die SchülerInnen eine Hofgut Rallye zum Kennenlernen des Geländes durchführen. Nach dem Mittag erfolgte dann schon der erste der insgesamt vier Kurse, die jeweils vormittags und nachmittags stattfanden: Teich, Amphibien, Bäume und Sträucher.
Ziel der drei Tage war es, grundlegende Feldmethoden praktisch zu erlernen und ökologische Zusammenhänge im Hofgut-Ökosystem kennenzulernen.
In den Teichen wurden an unterschiedlichen Standorten Teichbewohner gesammelt und anschließend im Kursraum bestimmt. Bei Gehölzen und Sträuchern wurden Habitatstrukturen, Bau- und Straucharten untersucht.
Besonders während des Teichkurses musste eine Pause zum Umziehen eingelegt werden, da die Fortbewegung im Teich auf matschigem Untergrund mit Gummistiefeln nicht für alle so glücklich verlief.
Pausen fanden auf dem Hofgelände statt, genutzt zum Herumstreunen und Fußballspielen. Abends wurde das Stockbrot am Lagerfeuer gemeinsam gebacken, wodurch Teamgeist und gemeinschaftliches Erleben gestärkt wurden.
Die Lernziele der Exkursion umfassten die Artenkenntnis und Lebensraumanforderungen der typischen Bewohnerinnen und Bewohner der Teich-, Gehölz- und Amphibienhabitate, das Erheben von Beobachtungen sowie einfache Auswertungen, und die Entwicklung von Teamkompetenzen sowie Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Lebewesen. Besonderes Augenmerk lag zudem auf der Verbindung von Theorie und Praxis sowie auf einer verantwortungsvollen Lebens- und Freizeitgestaltung.
Insgesamt fuhren die Kinder nach zweieinhalb Tagen müde und um viele neuen Erfahrungen reicher wieder nach Hause.
Susann Ross-Karstens







